DIE GRUNDLAGEN
DES XIX. JAHRHUNDERTS

VON HOUSTON STEWART CHAMBERLAIN

 

Hereunder follows the transcription of the prefaces & index of Houston Stewart Chamberlain's Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts, 10th ed., published by F. Bruckmann A.-G., Munich 1912. Page numbers in red correspond with the „Volksausgabe“, in black with the „Hauptausgabe“ (the hard cover edition).

Hieronder volgt de transcriptie van voorwoorden & inhoudsoverzicht van Houston Stewart Chamberlain's Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts, 10e druk, verschenen bij uitgeverij F. Bruckmann A.-G., München 1912. De rode paginanummering komt overeen met die in de „Volksausgabe“, de zwarte met die van de „Hauptausgabe“.
 

INHALTSÜBERSICHT

VORWORTE IX
ALLGEMEINE EINLEITUNG 3
ABSCHNITT I: DAS ERBE DER ALTEN WELT
EINLEITENDES 41
ERSTES KAPITEL: HELLENISCHE KUNST UND PHILOSOPHIE 53
ZWEITES KAPITEL: RÖMISCHES RECHT 121
DRITTES KAPITEL: DIE ERSCHEINUNG CHRISTI 189
ABSCHNITT II: DIE ERBEN
EINLEITENDES 255
VIERTES KAPITEL: DAS VÖLKERCHAOS 263
FÜNFTES KAPITEL: DER EINTRITT DER JUDEN IN DIE ABENDLÄNDISCHE GESCHICHTE 323
SECHSTES KAPITEL: DER EINTRITT DER GERMANEN IN DIE WELTGESCHICHTE 463
ABSCHNITT III: DER KAMPF
EINLEITENDES 535
SIEBENTES KAPITEL: RELIGION 545
ACHTES KAPITEL: STAAT 651
NEUNTES KAPITEL: VOM JAHRE 1200 BIS ZUM JAHRE 1800
A) DIE GERMANEN ALS SCHÖPFER EINER NEUEN KULTUR
693
B) GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK 729
1. ENTDECKUNG 752
2. WISSENSCHAFT 778
3. INDUSTRIE 808
4. WIRTSCHAFT 821
5. POLITIK UND KIRCHE 838
6. WELTANSCHAUUNG UND RELIGION 858
7. KUNST 946
REGISTER 1005


DIE GRUNDLAGEN
DES XIX. JAHRHUNDERTS

VON HOUSTON STEWART CHAMBERLAIN

I, II


(Leere Seite)

III


DIE GRUNDLAGEN

DES

NEUNZEHNTEN JAHRHUNDERTS
 

I. HÄLFTE

IV


    Im gleichen Verlage ist erschienen:

K r i t i s c h e   U r t e i l e   ü b e r   C h a m b e r l a i n' s   G r u n d l a g e n   d e s   XIX.   J a h r h u n d e r t s   und   I m m a n u e l   K a n t   von Dr. R. Batka, Dr. O. Bulle, Prof. Dr. A. Ehrhard, Prof. Dr. W. Golther, Prof. Dr. B. Hatschek, Prof. Dr. H. Hueppe, Prof. Dr. K. Joël, Dr. Hermann Graf Keyserling, Prof. Dr. M. Koch, Prof. Dr. G. Krüger, Dr. Ferd. J. Schmidt, Gust Schönaich, Dr. Karl H. Strobl, Ernst Freiherr von Wolzogen u. A.  Mit einer biographischen Notiz über Houston Stewart Chamberlain.   D r i t t e   A u f l a g e.   8º. 160 Seiten. Preis 50 Pf.
 

DRUCK VON C. G. RÖDER G. M. B. H., LEIPZIG

V


HOUSTON STEWART CHAMBERLAIN

DIE GRUNDLAGEN
DES
NEUNZEHNTEN JAHRHUNDERTS

I. HÄLFTE

   Wir bekennen uns zu dem Geschlecht,
das aus dem Dunkeln ins Helle strebt.
GOETHE
(X. AUFLAGE)
VOLKSAUSGABE

MÜNCHEN 1912

VERLAGSANSTALT F. BRUCKMANN A.-G.

VI



(Leere Seite)

VII


D e m   P h y s i o l o g e n

Hofrat Professor Doktor

JULIUS WIESNER

derzeit Rektor der Universität zu Wien

in Verehrung und Dankbarkeit

zugleich als Bekenntnis bestimmter wissenschaftlicher

und philosophischer Überzeugungen

zugeeignet

VIII



(Leere Seite)

IX



VORWORT ZUR ERSTEN AUFLAGE
Der Weisheitsliebende steht mitten
inne zwischen dem Gelehrten und dem Ignoranten.
Plato


    Den Charakter dieses Buches bedingt der Umstand, dass sein Verfasser ein ungelehrter Mann ist. Gerade in seiner Ungelehrtheit schöpfte er den Mut zu einem Unternehmen, vor welchem mancher bessere Mann erschrocken hätte zurückweichen müssen. Nur musste natürlich der Verfasser selber hierüber Klarheit besitzen: sein Wollen musste er nach seinem Können richten. Das tat er, ein gedenk des Goethe'schen Wortes: „der geringste Mensch kann komplett sein, wenn er sich innerhalb der Grenzen seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten bewegt.“ Nicht einen Augenblick bildete er sich ein, seinem Buche komme wissenschaftlicher Wert zu. Hat er z. B. ziemlich viele Citate und Litteraturnachweise gegeben, so ist das teils zur Ergänzung allzu kurzer Ausführungen, teils als Anregung für ebenso ungelehrte Leser geschehen, manchmal auch als Stütze für Meinungen, die nicht Mode sind; noch eine Erwägung kam hinzu: ein Gelehrter, der über sein Specialfach schreibt — ein Treitschke, ein F. A. Lange, ein Huxley — kann auch ohne sich zu rechtfertigen Behauptungen aufstellen; hier durfte das nicht geschehen; erhält also an einigen Stellen das Buch durch die vielen Anmerkungen ein gelehrtes Aussehen, so wolle man darin nicht Anmassung, sondern ihr Gegenteil erblicken. Ein Prunken mit Wissen und Belesenheit würde lächerlich

X Vorwort zur ersten Auflage.



bei einem Manne gewesen sein, dessen Wissen nicht auf die Quellen zurückgeht und dem stets als Ideal vorschwebte, nicht möglichst viel zu lesen, sondern so wenig wie nur irgend thunlich und bloss das Allerbeste.
    Wer weiss, ob dem heute so verrufenen Dilettantismus nicht eine wichtige Aufgabe bevorsteht? Die Specialisation macht täglich Fortschritte; das muss auch so sein. Wer diplomatische Geschichte schreibt, darf über wirtschaftliche Geschichte nicht mitreden, wer byzantinische Litteratur studiert, hat sich eine so anspruchsvolle Lebensaufgabe erwählt, dass er Schnitzer macht und von den betreffenden Fachmännern zurechtgewiesen wird, sobald er auf frühere oder spätere Zeiten überzugreifen wagt, der Histolog ist heute nur in einem beschränkten, mehr oder weniger dilettantenhaften Sinne des Wortes Zoolog (und umgekehrt), der Systematiker vermag es nicht, wie früher, in der Physiologie etwas von Bedeutung zu leisten: mit einem Wort, die strengste Beschränkung ist jetzt das eiserne Gesetz aller exakten Wissenschaft. Wer sieht aber nicht ein, dass Wissen immer erst an den Grenzscheiden lebendiges Interesse gewinnt? Jedes Fachwissen ist an und für sich vollkommen gleichgültig; erst durch die Beziehung auf Anderes erhält es Bedeutung. Was sollten uns die zehntausend Thatsachen der Histologie, wenn sie nicht zu einer gedankenvollern Auffassung der Anatomie und der Physiologie, zu einer sicheren Erkenntnis mancher Krankheitserscheinungen, zu psychologischen Beobachtungen und, im letzten Grunde, zu einer philosophischen Betrachtung allgemeiner Naturphänomene führten? Das trifft überall zu. Nie z. B. erwächst die Philologie zu hoher Bedeutung für unser ganzes Denken und Thun, als wenn sie auf Probleme der Anthropologie und Ethno-

XI Vorwort zur ersten Auflage.



graphie Anwendung findet und in unmittelbare Beziehung zur Prähistorie des Menschengeschlechts, zur Rassenfrage, zur Psychologie der Sprache u. s. w. tritt; nirgends kann reine Naturwissenschaft gestaltend in das Leben der Gesellschaft eingreifen, ausser wo sie zu philosophischer Würde heranwächst, und da muss doch offenbar entweder der Philosoph nebenbei ein Naturforscher sein oder der Naturforscher philosophieren. Und so sehen wir denn die Fachmänner, obwohl sie es nach ihrer eigenen Lehre nicht dürften, obwohl sie nicht müde werden, das, was sie Dilettantismus heissen, mit dem höchsten Bann zu belegen, wir sehen sie überall ihre Grenzen überschreiten; wer recht aufmerksam nach allen Seiten hin beobachtet, wird die Überzeugung gewinnen, dass die gefährlichsten Dilettanten die Gelehrten selber sind. Zwar an eine mikrokosmische Zusammenfassung wagt sich heute Keiner von ihnen, auch die ihnen zunächst liegenden Fächer vermeiden sie ängstlich, in entfernte springen sie dagegen beherzt hinüber: Juristen sehen wir in der Philologie sich herumtummelen, Metaphysiker den Indologen Sanskrit lehren, Philologen über Botanik und Zoologie mit beneidenswerter Nonchalance reden, Ärzte, deren Ordinationsstunden in urwäldlicher Ungestörtheit verlaufen, sich die Metaphysik zur Leichenschau vornehmen, Theologen über das Alter von Handschriften urteilen, wo man glauben sollte, nur ein historische geübter Grapholog im Bunde mit einem Mikrochemiker besässe hierzu die Kompetenz, Psychologen, die in ihrem Leben keinen Seciersaal betraten, an die genaue Lokalisation der Gehirnfunktionen die interessantesten Hypothesen knüpfen.....  Ja, was sehen wir bei den Berühmtesten unserer Zeit? Ein Darwin musste nolens volens Philosoph werden, sogar ein wenig

XII Vorwort zur ersten Auflage.



Theolog, ein Schopenhauer hielt seine „Vergleichende Anatomie“ für seine beste Schrift, Hegel schrieb eine Weltgeschichte, Grimm widmete seine besten Jahre juristischen Aufgaben, Jhering, der grosse Rechtslehrer, fühlte sich nirgends so wohl wie beim Aufbau etymologischer und archäologischer Luftschlösser! Kurz, die Reaktion gegen die enge Knechtschaft der Wissenschaft bricht sich gerade bei den Gelehrten Bahn; nur die Mittelmässigen unter ihnen halten es dauernd in der Kerkerluft aus; die Begabten sehnen sich nach dem Leben und fühlen, dass jegliches Wissen nur durch die Berührung mit einem anderen Wissen Gestalt und Sinn gewinnt.
    Sollte nun ein aufrichtiger, offen eingestandener Dilettantismus nicht gewisse Vorzüge vor dem versteckten haben? Wird nicht die Lage eine deutlichere sein, wenn der Verfasser gleich erklärt: ich bin auf keinem Felde ein Fachgelehrter? Ist es nicht möglich, dass eine umfassende Ungelehrtheit einem grossen Komplex von Erscheinungen eher gerecht werden, dass sie bei der künstlerischen Gestaltung sich freier bewegen wird als eine Gelehrsamkeit, welche durch intensiv und lebenslänglich betriebenes Fachstudium dem Denken bestimmte Furchen eingegraben hat? Wenn nur nicht alle methodischen Grundlagen fehlen, wenn die Absicht eine edle, nützliche ist, das Ziel ein klares, die Hand am Steuerruder eine feste, welche das Schiff zwischen der steilen Scylla der reinen Wissenschaft (einzig den ihr Geweihten erreichbar) und der Charybdis der Verflachung sicher hindurchzusteuern vermag, wenn aufopferungsvoller Fleiss dem Ganzen den Stempel ehrlicher Arbeit aufdrückt, dann darf der ungelehrte Mann ohne Scheu eingestehen, was ihn beschränkt, und dennoch auf Anerkennung hoffen.

XIII Vorwort zur ersten Auflage.



    Ganz ohne wissenschaftliche Schulung ist der Verfasser dieses Buches nicht, und, hat ihn auch eine Fügung des Schicksals aus der erwählten Laufbahn entfernt, so hat er sich doch, neben dem unvergänglichen Eindruck der Methodik und der unbedingten Achtung vor den Thatsachen, welche die Naturforschung ihren Jüngern einprägt, für alle Wissenschaft Verehrung und leidenschaftliche Liebe bewahrt. Jedoch er durfte und er musste sich sagen, dass es etwas giebt, höher und heiliger als alles Wissen: das ist das Leben selbst. Was hier geschrieben steht, ist   e r l e b t.   Manche thatsächliche Angabe mag ein überkommener Irrtum, manches Urteil ein Vorurteil, manche Schlussfolgerung ein Denkfehler sein, ganz unwahr ist nichts; denn die verwaiste Vernunft lügt häufig, das volle Leben nie: ein bloss Gedachtes kann ein luftiges Nichts, die Irrfahrt eines losgerissenen Individuums sein, dagegen wurzelt ein tief Gefühltes in Ausser- und Überpersönlichem, und mag auch Vorurteil und Ignoranz die Deutung manchmal fehlgestalten, ein Kern lebendiger Wahrheit   m u s s   darin liegen.
    Als Wappeninschrift hat der Verfasser den Spruch geerbt:

Spes et Fides.

Er deutet ihn auf das Menschengeschlecht. So lange es noch echte Germanen auf der Welt giebt, so lange können und wollen wir hoffen und glauben.¹) Dies die Grundüberzeugung, aus der das vorliegende Werk hervorgegangen ist.
—————
    ¹) Über die genaue Bedeutung, welche in diesem Buche dem Worte „Germane“ beigelegt wird, siehe das sechste Kapitel.

XIV Vorwort zur ersten Auflage.


    Was hier vorliegt, ist als erster Teil eines umfassender gedachten Werkes entstanden, wie das die allgemeine Einleitung meldet. Dieser Teil bildet aber ein durchaus selbständiges Ganzes, welches die „Grundlagen“ der Strömungen, Ideen, Gestaltungen unseres Jahrhunderts behandelt. Der zweite Teil wird erst dann erscheinen, wenn die vielen fachmännischen Sammelwerke über das neunzehnte Jahrhundert vollendet vorliegen, so dass ein zusammenfassender Überblick möglich wird, ohne die Gefahr, Wesentliches übersehen zu haben. Inzwischen bildet dieser Teil eine Ergänzung zu jenen Specialerörterungen, sowie zu jedem Überblick über die Geschichte des Jahrhunderts, eine Ergänzung, welche hoffentlich Manchem ebenso sehr Bedürfnis sein wird, wie es dem Verfasser Bedürfnis war, sich gerade über diese Grundlagen Klarheit zu verschaffen.
    Es erübrigt noch festzustellen, dass dieses Buch sein Entstehen der Initiative des Verlegers, Herrn Hugo Bruckmann, verdankt. Kann er insofern von einer gewissen Verantwortlichkeit nicht freigesprochen werden — denn er hat dem Verfasser ein Ziel gesteckt, an das er sonst kaum zu denken gewagt hätte — so ist es Diesem zugleich ein Bedürfnis, seinem Freunde Bruckmann öffentlich für das Interesse und die Unterstützung zu danken, die er dem Werke in allen Stadien seiner Entstehung gewidmet hat. Warmen Dank schuldet der Verfasser ebenfalls seinem innig verehrten Freunde, Herrn Gymnasialoberleher, Professor Otto Kuntze in Stettin, für die gewissenhafte Durchsicht des ganzen Manuskriptes, sowie für manchen wertvollen Wink.

    W i e n,   im Herbst 1898.

                Houston Stewart Chamberlain

 XV



VORWORT ZUR VOLKSAUSGABE
Möchten sie Vergangenes mehr beherz'gen,
Gegenwärt'ges, formend, mehr sich eignen,
Wär' es gut für alle; solches wünscht' ich.
Goethe


    Im Jahre 1899 erschien das vorliegende Werk in erster Auflage; seitdem hat es ein so andauerndes und lebhaftes Interesse erweckt, dass Verleger und Verfasser sich ermutigt finden, es durch Veranstaltung einer billigeren Ausgabe weiteren Kreisen zugänglich zu machen.
    Diese Volksausgabe ist ein ungekürzter Abdruck der grossen Originalausgabe, und zwar ein sorgfältig durchgesehener und vielfach ergänzter Abdruck. Die „Nachträge“ der dritten und folgenden Auflagen sind in den Text aufgenommen worden; zahlreiche neue Litteraturangaben sollen dem Leser bei weiteren Studien behilflich sein. Gestrichen sind lediglich die Vorworte zu allen Auflagen ausser der ersten; diejegenen zu der zweiten und fünften sind ohne Bedeutung, die ziemlich umfangreichen zu der dritten und vierten Auflage sind auch einzeln im Buchhandel zu haben; wer sich für Polemik interessiert, kann sie also leicht beschaffen, wogegen das Buch nur gewinnen kann, wenn es in seiner ursprünglichen Gestalt dasteht, gereinigt von diesen von aussen aufgedrungenen Zuthaten.
    Einige stilistische Änderungen — hier und da auch tiefer eingreifende — dienen hoffentlich dem Buche als wirkliche „Verbesserungen“. Im Übrigen aber hat sich

XVI Vorwort zur Volksausgabe.


der Verfasser nach reiflichster Überlegung nicht entschliessen können, Umgestaltungen vorzunehmen, auch dort nicht, wo er selber an der Darstellung manches auszusetzen weiss oder wo seine Überzeugungen seither bestimmtere Gestalt gewonnen haben. In dem Vorwort zu der ersten Auflage hatte er gesagt: was hier geschrieben steht, ist erlebt; in dieser Thatsache wurzelt die Wirkung des Buches; an dem lebendig Erzeugten kann man aber nicht nachträglich, wie an einem künstlichen Gedankengespinst, nach Belieben herumbessern; als ein Individuum steht es da und muss es weiter bestehen, mit allen Unzulänglichkeiten behaftet, die ihm von Anfang an eignen, zugleich aber mit unzerstörbaren Kräften begabt, wie solche nur aus wahrem Leben entspriessen.
    Im Interesse des Lesers sind die Seitenzahlen der Hauptausgabe (bei allen Auflagen übereinstimmend) am Rande angegeben und beziehen sich die Angaben der Inhaltsübersicht und des Registers sowie die Verweisungen im Text des Buches auf diese.
    Die Korrektur dieser Volksausgabe hat des Verfassers verehrter, lieber Freund und treuer Ratgeber, Professor Otto Kuntze in Stralsund, an seine Stelle übernommen, für welche Mühewaltung er ihm hiermit den gebührenden Dank öffentlich ausspricht.

    W i e n,   im Jahre 1906

                Houston Stewart Chamberlain

XVII



INHALTSÜBERSICHT. *)

Vorworte.

—————

Allgemeine Einleitung
Plan des Werkes S. 3Die Grundlagen S. 6Der Angelpunkt S. 7Das Jahr 1200 S. 11Zweiteilung der Grundlagen S. 16Die Fortsetzung S. 20Anonyme Kräfte S. 22Das Genie S. 26Verallgemeinerungen S. 27Das 19. Jahrhundert S. 30

—————

Erster Teil: Die Ursprünge.

ABSCHNITT I: DAS ERBE DER ALTEN WELT.

Einleitendes.
Historische Grundsätze S. 41Hellas, Rom, Judäa S. 45Geschichtsphilosophie S. 48

—————

Erstes Kapitel: Hellenische Kunst und Philosophie.
Das Menschwerden S. 53Tier und Mensch S. 56Homer S. 63Künstlerische Kultur S. 69Das Gestalten S. 75Plato S. 78Aristoteles S. 82Naturwissenschaft S. 83Öffentliches Leben S. 89Geschichtslügen S. 90Verfall der Religion S. 98Metaphysik S. 106Theologie S. 112Scholastik S. 113Schlusswort S. 117
—————
   *) Alle Ziffern, auch bei den Verweisungen im Text des Buches, beziehen sich auf die   S e i t e n z a h l e n   d e r   H a u p t a u s g a b e,   die hier in dieser Volksausgabe   a l s   M a r g i n a l i e n   wiederholt sind.

XVIII Inhaltsübersicht.


Zweites Kapitel: Römisches Recht.
Disposition S. 121Römische Geschichte S. 123Römische Ideale S. 130Der Kampf gegen die Semiten S. 137Das kaiserliche Rom S. 146Staatsrechtliches Erbe S. 149Juristische Technik S. 156Naturrecht S. 159Römisches Recht S. 163Die Familie S. 172Die Ehe S. 176Das Weib S. 178Poesie und Sprache S. 181Zusammenfassung S. 185

—————

Drittes Kapitel: Die Erscheinung Christi.
Einleitendes S. 189Die Religion der Erfahrung S. 191Buddha und Christus S. 195Buddha S. 197Christus S. 199Die Galiläer S. 209Religion S. 220Christus kein Jude S. 227Geschichtliche Religion S. 233Der Wille bei den Semiten S. 241Prophetismus S. 247Christus ein Jude S. 247Das 19. Jahrhundert S. 249

—————

ABSCHNITT II: DIE ERBEN.

Einleitendes.
Rechtfertigung S. 255Das Völkerchaos S. 255Die Juden S. 257Die Germanen S. 259

—————

Viertes Kapitel: Das Völkerchaos.
Wissenschaftliche Wirrnis S. 263Bedeutung von Rasse S. 271Die fünf Grundgesetze S. 277Andere Einflüsse S. 288Die Nation S. 290Der Held S. 294Das rassenlose Chaos S. 296Lucian S. 298Augustinus S. 304Asketischer Wahn S. 308Heiligkeit reiner Rasse S. 310Die Germanen S. 313

—————

Fünftes Kapitel: Der Eintritt der Juden in die abendländische Geschichte.
Die Judenfrage S. 323Das „fremde Volk“ S. 329Historische Vogelschau S. 332Consensus ingeniorum S. 335Fürsten und Adel S. 338Innere Berührung S. 341Wer ist der Jude? S. 342Gliederung der Untersuchung S. 345Entstehung des Israeliten S. 348Der echte Semit S. 355Der Syrier S. 357

XIX Inhaltsübersicht.



Der Amoriter S. 366Vergleichende Zahlen S. 370Rassenschuldbewusstsein S. 372Homo syriacus S. 375Homo europaeus S. 378Homo arabicus S. 379Homo judaeus S. 388Exkurs über semitische Religion S. 391Israel und Juda S. 415Das Werden des Juden S. 421Der neue Bund S. 435Die Propheten S. 436Die Rabbiner S. 441Der Messianismus S. 445Das Gesetz S. 451Die Thora S. 453Das Judentum S. 455

—————

Sechstes Kapitel: Der Eintritt der Germanen in die Weltgeschichte.
Der Begriff „Germane“ S. 463Erweiterung des Begriffes S. 466Der Keltogermane S. 467Der Slavogermane S. 471Die Reformation S. 477Beschränkung des Begriffes S. 482Das blonde Haar S. 486Die Gestalt des Schädels S. 489Rationelle Anthropologie S. 495Physiognomik S. 499Freiheit und Treue S. 502Ideal und Praxis S. 509Germane und Antigermane S. 511Ignatius von Loyola S. 521Rückblick S. 528Ausblick S. 529

—————

ABSCHNITT III: DER KAMPF.

Einleitendes.
Leitende Grundsätze S. 535Die Anarchie S. 536Religion und Staat S. 539

—————

Siebentes Kapitel: Religion.
Christus und Christentum S. 545Das religiöse Delirium S. 547Die zwei Grundpfeiler S. 548Arische Mythologie S. 553Äussere Mythologie S. 553Entstellung der Mythen S. 556Innere Mythologie S. 559Der Kampf um die Mythologie S. 563Jüdische Weltchronik S. 568Der unlösbare Zwist S. 575Paulus und Augustinus S. 578Paulus S. 580Augustinus S. 593Die drei Hauptrichtungen S. 600Der „Osten“ S. 601Der „Norden“ S. 608Karl der Grosse S. 617Dante S. 619Religiöse Rasseninstinkte S. 623Rom S. 626Der Sieg des Völkerchaos S. 635Heutige Lage S. 644Oratio pro domo S. 647

XX Inhaltsübersicht.



Achtes Kapitel: Staat.
Kaiser und Papst S. 651Die duplex potestas S. 654Universalismus gegen Nationalismus S. 659Das Gesetz der Begrenzung S. 662Der Kampf um den Staat. 668Der Wahn des Unbegrenzten S. 678Die grundsätzliche Begrenzung S. 684

—————

Zweiter Teil: Die Entstehung einer neuen Welt.

Neuntes Kapitel: Vom Jahre 1200 bis zum Jahre 1800.

A) Die Germanen als Schöpfer einer neuen Kultur.
Das germanische Italien S. 693Der germanische Baumeister S. 700Die angebliche „Menschheit“ S. 703Die angebliche „Renaissance“ S. 712Fortschritt und Entartung S. 714Historisches Kriterium S. 720Innere Gegensätze S. 723Die germanische Welt S. 725Die Notbrücke S. 728

—————

B) Geschichtlicher Überblick.
Die Elemente des socialen Lebens S. 729Vergleichende Analysen S. 739Der Germane S. 747

—————

1. Entdeckung (von Marco Polo bis Galvani).
Die angeborene Befähigung S. 752Die treibenden Kräfte S. 755Die Natur als Lehrmeisterin S. 759Die hemmende Umgebung S. 762Die Einheit des Entdeckungswerkes S. 769Der Idealismus S. 775

—————

2. Wissenschaft (von Roger Bacon bis Lavoisier).
Unsere wissenschaftliche Methoden S. 778Hellene und Germane S. 787Das Wesen unserer Systematik S. 789Idee und Theorie S. 794Das Ziel unserer Wissenschaft S. 806

—————

3. Industrie (von der Einführung des Papiers bis zu Watt's Dampfmaschine).
Vergänglichkeit aller Civilisation S. 808Autonomie unserer neuen Industrie S. 812Das Papier S. 815

XXI Inhaltsübersicht.



4. Wirtschaft (von Lombardischen Städtebund bis zu Robert Owen, dem Begründer der Kooperation).
Kooperation und Monopol S. 821Innungen und Kapitalisten S. 824Bauer und Grossgrundbesitzer S. 829Syndikatswesen und Sozialismus S. 833Die Maschine S. 837

—————

5. Politik und Kirche (von der Einführung des Beichtzwanges, 1215, bis zur französischen Revolution).
Die Kirche S. 838Martin Luther S. 840Die französische Revolution S. 848Die Angelsachsen S. 854

—————

6. Weltanschauung und Religion (von Franz von Assisi bis zu Immanuel Kant).
Die zwei Wege S. 858Der Weg der Wahrhaftigkeit S. 861Der Weg der Unwahrhaftigkeit S. 862Die Scholastik S. 864Rom und Anti-Rom S. 867Die vier Gruppen S. 870Die Theologen S. 870Die Mystiker S. 876Die Humanisten S. 891Die naturforschenden Philosophen S. 897Die Beobachtung der Natur S. 900Das exakte Nichtwissen S. 905Idealismus und Materialismus S. 913Das erste Dilemma S. 914Das metaphysische Problem S. 917Die Natur und das Ich S. 925Das zweite Dilemma S. 929Wissenschaft und Religion S. 932Die Religion S. 937Christus und Kant S. 942

—————

7. Kunst (von Giotto bis Goethe).
Der Begriff „Kunst“ S. 946Kunst und Religion S. 950Der tonvermählte Dichter S. 955Kunst und Wissenschaft S. 961Die Kunst als ein Ganzes S. 971Das Primat der Poesie S. 974Die germanische Tonkunst S. 976Das Musikalische S. 987Der Naturalismus S. 989Der Kampf um die Eigenart S. 994Der innere Kampf S. 997Shakespeare und Beethoven S. 998Zusammenfassung S. 1001Schlusswort S. 1002

—————

Register

XXII



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